Am letzten Tag des Schuljahres 2009/2010 war der Startschuss zum großen Umbau unserer Schule.


Vor Baubeginn standen umfangreiche Planungen und Überlegungen wie der Bau so schonend und effizient für alle organisiert wird. Die wichtigsten Entscheidungen:

1. Die Grundschule wird mit Mann und Maus mit Kind und allen Möbeln ausgelagert. Die Grundschüler werden in der Neubergrundschule unterrichtet.
2. Die Mittelschule bleibt aber, die Schule wird geteilt: in Bauabschnitt und Schulabschnitt.
3. Alle müssen mit anpacken und sich während der gesamten Bauzeit solidarisch organisieren. Denn es wird für niemanden leicht.


Also geht’s los: Am letzten Tag des Schuljahres 2009/2010 war der Startschuss zum großen Umbau unserer Schule. Die Lehrer und auch Schüler begannen nach Schulschluss den Nord- und Westflügel auszuräumen. Das Haus wurde durch Trennwände geteilt. Klassenzimmer und Fachräume wurden neu aufgeteilt. Die Wagenhallen der Feuerwehr wurden Lagerplatz und der Versammlungsraum wurde Speisegaststätte für unsere Schüler und Treffpunkt der wöchentlichen Baubesprechungen.
Im Schulhaus wurden Wände entfernt und Decken eingebrochen. Versorgungsleitungen für alle Medien wurden neu verlegt. Nur die Grundmauern wurden nicht verrückt.
Im Keller schafften Bagger die nötige Bautiefe um möglichst viel zusätzlichen Raum  für Unterrichtsräume, Garderoben, Speiseraum , Schulklub usw. zu gewinnen.
Und  schon am 19. November 2010 sahen manche Räume so aus als könnten wir bald wieder einziehen. Im Dezember wagten wir schon mal einen Rundgang mit interessierten 4. Klässlern auf der Baustelle.
Der Winter hatte uns dann mächtig im Griff. Und das nicht nur auf der Baustelle auch die Turnhalle war betroffen. Die Feuerwehr wurde zum Räumen der Dächer eingesetzt.
Aber beim Innenausbau wurde nicht innegehalten. Die Fortschritte wurden täglich sichtbar. Allen Widrigkeiten zum Trotz: am Donnerstag, dem 21. April 2011, war es soweit! Die Trennwände zum neu sanierten Teil unserer Schule öffneten sich und der große Umzug konnte beginnen. Mit Putzeimer, Lappen und Reinigungsmittel „bewaffnet“ und in drei zeitlich gestaffelten Durchgängen säuberten die Schüler ihre Stühle und Tische, bevor das Schulmöbel in die neuen Klassenzimmer getragen werden durfte.
Die Kinder waren sehr froh endlich im neuen Schulteil zu lernen.

Und nun begann der 2. Teil: im Südfügel wurde gebaut und im Norden gelernt. Vorhandene Einschränkungen wurden in Anbedracht des zu erwartenden neuen Schulhauses gerne in Kauf genommen. Besonderer Unterschied zum Nordflügel war, dass im Südflügel fast alle Fachkabinette entstanden und viel bedacht werden musste. Leider konnten auch die Bilder von Kunstmaler Hirsch nicht erhalten werden.

Dann war es so weit:
am 10.3.2012 veranstaltete die Weinholdschule Reichenbach einen „Tag der offenen Tür“. Die Besucher konnten die Entwicklung der letzten Baumaßnahmen in Betracht nehmen und neue Technik ausprobieren. Der Einzug wurde in den Winterferien perfekt gemacht.

Verbaut wurden ca. 5 Millionen Euro.

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